Matratzen für Senioren – die richtige Wahl treffen

Mit fortschreitendem Lebensalter verändern sich auch die Schlafgewohnheiten vieler Menschen. Viele Senioren nehmen insbesondere wahr, dass ihre Haut plötzlich empfindlicher erscheint und sie darum ein weicheres Liegegefühl und eine weichere Matratze bevorzugen. Und tatsächlich: Im Laufe des Lebens verändert sich, gemeinsam mit dem Rest des Körpers, auch die Haut, sodass es viel leichter z. B. zu Druckstellen kommen kann. Dass Senioren darum zu einer besonders weichen Matratze greifen sollten, ist allerdings ein Trugschluss. Oft bietet eine sehr weiche Matratze zwar ein softes Liegegefühl, stützt aber speziell die Wirbelsäule in der Nacht nicht optimal.

 

Wir zeigen Ihnen hier, worauf es bei der Wahl einer Matratze für Senioren ankommt.

 

Worauf es bei der richtigen Seniorenmatratze ankommt

 

Bei der Auswahl der richtigen Matratze sollten gesundheitliche Aspekte im Vordergrund stehen. Schließlich kann nur, wer auch aus orthopädischer Sicht gut schläft, wirklich erholt aufwachen. Das kann bedeuten: Obwohl Menschen höheren Alters meist das softe Liegegefühl einer besonders weichen Matratze schätzen, muss diese nicht zwingend auch die richtige Wahl sein.

 

Die Schlafunterlage sollte nicht zu fest ausfallen. Ist sie aber zu weich, bietet sie keine ausreichende Stützfunktion während des Schlafes. In der Tiefschlaf-Phase ist diese besonders wichtig, um die Muskulatur und die Wirbelsäule des, dann komplett erschlafften Körpers zu stützen. Ist die Matratze zu weich, findet die Wirbelsäule keinen Halt, sondern sinkt fast wie bei einer Hängematte in die Matratze ein. Am nächsten Morgen rächt sich das oft mit Rückenschmerzen und anderen Verspannungen.

 

Ist die Matratze hingegen zu hart, kann es durch die unflexible Lagerung, unter anderem zu Durchblutungsstörungen oder unangenehmen Druckstellen kommen. Gerade Senioren sollten darum auf die richtige Balance beim Härtegrad der Matratze achten.  Bestenfalls sollte eine Matratze gewählt werden, die zwar über eine weiche Oberschicht, darunter aber über eine weitere, härtere Schicht verfügt. So bleibt ein angenehm weiches Liegegefühl erhalten. Auf die wichtige Stützfunktion der Matratze muss aber dennoch nicht verzichtet werden.

 

Kaltschaum- und Latexmatratzen für Senioren

 

Hochwertige Kaltschaum- oder Latexmatratzen gehören zu den Matratzentypen, die auch den besonderen Ansprüchen älterer Menschen gerecht werden.

 

Matratzen aus Kaltschaum bieten Senioren insbesondere den Vorteil, dass sich hier keine Liegevertiefung bildet. Entsteht hingegen (z.B. bei weicheren Federkernmatratzen) eine Liegemulde, kann das unter anderem beim Drehen oder Aufstehen hinderlich sein. Ideal sind auch hochwertige Matratzen aus Kaltschaum. Diese weisen verschiedene Liegezonen auf, sodass alle Teile des Körpers optimal gestützt werden. Ein Einsinken in die Matratze wird aber gleichzeitig verhindert.

 

Matratzen aus Latex zeichnen sich speziell durch ein besonders weiches Liegegefühl aus. Dennoch wird durch die Punktelastizität dieses Matratzentyps die punktgenaue Stützfunktion während des Schlafens gewährleistet. Genau wie auch Kaltschaummatratzen, sind auch Matratzen aus Latex mit sieben Liegezonen erhältlich.

 

Ein Boxspringbett als Alternative

 

Klar, auch ein Boxspringbett kommt nicht ohne Matratze aus. Allerdings lassen sich sich in diesem höher angelegten Bettentyp gleich mehrere, für Senioren besonders wichtige Eigenschaften vereinen. Unter Umständen kann die Investition in ein Boxspringbett darum die langwierige Suche nach einer idealen Senioren-Matratze überflüssig machen.

 

Schließlich besteht ein Boxspringbett stets aus einer Matratze, einer Untermatratze und einem Topper. Die einzelnen Elemente des Boxspringbettes können dabei so ausgewählt werden, dass sich angenehme Weichheit des Toppers mit der benötigten Stabilität einer härteren Untermatratze ideal vereinen.

 

Darüber hinaus weisen Boxspringbetten eine, gerade für Senioren ideale Höhe auf. Mit einer Liegehöhe, die sich bei 50 cm bis etwa 65 cm bewegt, fällt so der Einstieg ins Bett sowie das Aufstehen viel leichter.

 

 

 

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